Zu Beginn des Jahres planen wir unsere Gemüsebeete, wählen Samen aus und bereiten die ersten Setzlinge vor. Diese Arbeiten haben direkten Einfluss auf den Erfolg der Kultur und die Größe der Ernte. Einer der Aspekte, mit denen man sich zu dieser Zeit beschäftigen sollte, ist die Auswahl der richtigen Erde für die Aussaat. Denn damit fängt alles an. Ein schlechter Boden kann sogar das Keimen der Pflanzen verhindern. Wir geben Ihnen Tipps, welcher Boden für Setzlinge am besten geeignet ist und welcher besser vermieden werden sollte.
Der beste Boden für Setzlinge
Gemüse- und Obstsetzlinge haben besondere Anforderungen. Sie müssen ganz anders gepflegt werden als ausgewachsene Pflanzen, die Blüten bilden oder Früchte tragen. Vor allem sind sie sehr empfindlich und haben in der Regel etwas höhere Anforderungen. Aus diesem Grund sollte die beste Erde für Setzlinge:
- leicht und durchlässig,
- steril,
- reich an Nährstoffen, insbesondere an Phosphor, sein, der für den Aufbau eines starken Wurzelsystems notwendig ist.

Diese Eigenschaften erfüllen am besten die in Gartengeschäften erhältlichen Fertigmischungen für Setzlinge. Sie sind in der Regel mit Sand oder Perlit angereichert, das die Bodenstruktur lockert, sowie mit Startdüngern, die den Bedürfnissen junger Pflanzen entsprechen. Darüber hinaus werden sie sterilisiert, sodass Sie sicher sein können, dass sie frei von krankheitserregenden Pathogenen wie Pilzsporen oder Insekteneiern sind. Wenn Sie sich für fertige Mischungen entscheiden, müssen Sie diese nicht mit zusätzlichen Inhaltsstoffen oder Düngemitteln ergänzen.
Welche Erde ist für die Aussaat von Samen ungeeignet?
Eine falsch ausgewählte Erde kann das Wachstum junger Sämlinge verhindern. Sie kann auch dazu führen, dass die Setzlinge schwach und krank werden. Welche Erde sollte man für Setzlinge vermeiden?
- verdichtete,
- wenig durchlässige,
- mit Krankheitserregern verseuchte,
- nährstoffarme Erde.
Viele Gärtner, die ihren eigenen Boden für Setzlinge vorbereiten möchten, greifen auf Erde aus dem Feld, aus ihren eigenen Beeten oder aus Maulwurfshügeln zurück. Leider kann solche Erde mit Pilzsporen oder Insekteneiern kontaminiert sein, die junge Sämlinge schnell zerstören.
Verdichtete und wenig durchlässige Erde neigt dazu, eine harte Kruste zu bilden. Durch eine solche Barriere können junge Sämlinge eher nicht hindurchwachsen. Darüber hinaus kann solche Erde zu Staunässe führen, was wiederum schnell zum Verfaulen der jungen Wurzeln führt.

Um jungen Pflanzen einen guten Start zu ermöglichen, fügen viele Gärtner natürliche Düngemittel hinzu. Allerdings ist nicht jedes Düngemittel für Setzlinge geeignet. Anstelle von besonders frischem Mist ist es besser, Kompost zu verwenden, der milder und sicherer für junge Pflanzen ist und den Boden gut auflockert.
Wie bereitet man den Boden gut für die Aussaat vor?
Sie können den Boden für Setzlinge selbst vorbereiten. Achten Sie jedoch auf seine Zusammensetzung. Am besten mischen Sie:
- entsäuerten Torf,
- Sand,
- Kalk oder Kreide,
- Perlit,
- Startdünger für Setzlinge oder Kompost.
Torf und Sand machen den Boden durchlässig und gut belüftet. Kalk oder Kreide sorgen wiederum für den richtigen pH-Wert des Bodens, der zwischen 5,4 und 6,0 liegen sollte. Perlit lockert die Kreide zusätzlich auf, und Startdünger reichern sie mit einer für junge Setzlinge geeigneten Nährstoffmischung an.
